Konsortium

Die ANavS GmbH aus München entwickelt Systeme zur Zentimeter-genauen Positionierung für zahlreiche Anwendungen von der Vermessung und Kartierung bis hin zu autonomen Robotern, Fahrzeugen, Schiffen und UAVs. Eine hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit wird durch ein von ANavS entwickeltes RTK/ PPP-Verfahren und eine umfassende Sensorfusion von Satellitennavigationssignalen (GPS, Galileo, GLONASS, Beidou), Inertial-Sensor-Messungen, Rad-Odometrie-, Kamera- und LiDAR-Daten erreicht. Die beiden wichtigsten Produkte von ANavS sind das Multi-Sensor RTK-Modul und die Integrierte Sensor-Plattform (ISP). Die Vorteile des ANavS Positionierungssystems liegen in der hohen Genauigkeit, den verschiedenen Schnittstellen (USB, Ethernet, CAN, UART, WiFi, GSM/ LTE), dem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis, der geringen Größe, dem niedrigen Gewicht, dem geringen Stromverbrauch und der einfachen Systemintegration.

Das FZI Forschungszentrum Informatik ist eine gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Es bringt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und qualifiziert junge Menschen für eine akademische und wirtschaftliche Karriere oder den Sprung in die Selbstständigkeit.

Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen ans FZI, um Forschung für ihre Promotion zu betreiben. Durch die enge Zusammenarbeit mit Kundinnen und Kunden sammeln sie Erfahrung für zukünftige Führungsaufgaben. Oft wechseln sie direkt nach ihrer Arbeit am FZI in Managementpositionen.

Unterstützt von Professorinnen und Professoren verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am FZI interdisziplinär für ihre Auftraggebenden Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um. Wissenschaftliche Exzellenz und gelebte Interdisziplinarität sind somit in der Organisation verankert.

Im Bereich der Informationstechnologie ist das FZI Innovationsdrehscheibe in Baden-Württemberg. Als wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung erfüllen wir die Aufgabe einer Schnittstelle zwischen universitärer Forschung und praktischer Anwendung. Wir sind der Innovationspartner im Bereich IT des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Wirtschaft und Mitglied der Innovationsallianz innBW sowie der Innovationsallianz TechnologieRegion Karlsruhe.

Die SCHAEFFLER Technologies AG & Co. KG entwickelt bzw. fertigt Präzisionsprodukte für Industrie- und Automotive-Anwendungen. Für die Herausforderungen der zukünftigen urbanen Mobilität werden in der Schaeffler Gruppe Lösungen für das autonome Fahren und neue Mobilitätskonzepte wie den SCHAEFFLER Mover (Robo Taxi) und weitere Mikromobile erarbeitet. Am SHARE am KIT, dem SCHAEFFLER Standort auf dem Campus des KIT, forschen SCHAEFFLER Mitarbeiter gemeinsam mit universitären Projektpartnern an neuen Ansätzen, welche auf direktem Weg in die industriellen Entwicklungsprojekte an anderen Standorten überführt werden. In den vergangenen Jahren wurde Know-How und Expertise in den Bereichen Gesamtfahrzeug-Architektur, Fahrzeug-Automatisierung, Chassis-Systeme, Regelung von x-by-wire-Systemen sowie der Trajektorienfolgeregelung aufgebaut.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine der größten Forschungseinrichtungen Europas, wobei das KIT-Zentrum „Mobilitätssysteme“ die Forschungs- und Ausbildungsaktivitäten im Bereich der Mobilität mit derzeit 40 KIT-Instituten zusammenführt. In FLOOW ist das Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) beteiligt. Dieses entwickelt ein umfassendes und tiefes Systemverständnis, Methoden und Prozesse zur Bewältigung der Komplexität in der Fahrzeugentwicklung sowie technologische Ansätze zur Verbesserung der Fahrzeugfunktionen. Dabei steht die ganzheitliche Untersuchung von Gesamtfahrzeugsystemen vor dem Hintergrund der umgebenden Verkehrsbedingungen und der Interaktion mit dem Fahrer im Vordergrund. Erfahrungen bei der Erforschung und Ausarbeitung der Funktionalitäten von Fahrerassistenzsystemen und deren Umsetzung in Demonstratorfahrzeugen liegen ebenso vor wie im Bereich der insbesondere für die Kundenakzeptanz solcher Systeme wichtigen Fahrer-Fahrzeug-Interaktion.